Freitag, 7. April 2017

Rezension: Frühlingsflüstern von Tanja Voosen

Frühlingsflüstern
#4

Autor: Tanja Voosen
erschienen März 2017
ISBN: 978-3-646-60274-6
© Impress
viele Geheimnisse und große Gefühle

Frühlingsflüstern ist der vierte Band der Reihe von Tanja Voosen – die Jahreszeiten sind damit nun komplett.
Vorkenntnisse sind allerdings nicht zwingend notwendig, denn von den vorherigen Paaren kommt überhaupt nur eins ganz kurz vor, spielt aber keine wirkliche Rolle. Auch wird nicht auf die Ereignisse der vorherigen Protagonisten eingegangen.

Nach den ersten drei Bänden war der Ausgang von Frühlingsflüstern natürlich vorhersehbar – doch der Weg dahin sorgt wieder für spaßige und gefühlvolle Lesestunden.

Angelina ist die Ich-Erzählerin der Geschichte. Die 17-jährige hat schlechte Erfahrungen mit Jungs gemacht, weshalb sie sich von Liebesangelegenheiten erst mal fernhalten möchte. Nach einem unerwarteten Lebenszeichen von ihrer Großmutter, gilt es ohnehin erst mal, herauszufinden, was damals zwischen ihrer Mutter und ihrer Oma vorgefallen ist. Zwei Wochen Ferien hat sie Zeit, der Sache auf den Grund zu gehen. Schulschwarm Archie hätte aber eigentlich nicht in ihren Plänen vorkommen sollen..

Die Mischung aus Liebesgeschichte und mysteriösem Familienstreit hat mir gut gefallen. So ging es nicht nur darum, wie die zwei Protagonisten sich am Ende finden, sondern es gab auch noch einige gut gehütete Familiengeheimnisse zu lüften und einen Schatz zu finden.
Zudem tragen auch beide Figuren wieder ihr Päckchen mit sich herum. Beide haben Themen, die sie meiden und bei denen sie dichtmachen - und das Thema damit für den anderen natürlich nur noch interessanter machen.

Die Handlung ist weder besonders überraschend, noch besonders spannend. Trotzdem konnte mich das Buch fesseln und ich habe mich gern mit den zwei sympathischen Teenangern auf die Reise begeben, um nicht nur den Schatz zu finden, sondern auch die Geheimnisse des jeweils anderen  herauszufinden. Es gibt einige witzige Szenen, ernste Gespräche und bewegende Offenbarungen. Dabei sind die zwei Hauptfiguren besonders im Zusammenspiel sehr niedlich.

Der Schreibstil ist wieder locker, leicht und flüssig. Angelina hat einen annehmen jugendlich-frechen Erzählstil und lässt den Leser an ihren vielfältigen Gedanken teilhaben. Aber auch von Archie bekommt man einen guten Eindruck, da der junge Mann sein Herz meist auf der Zunge trägt und direkt sagt, was er denkt.

Fazit: Ein schöner Abschlussband, der wieder mit einer gelungenen Mischung aus Spaß und Emotionen überzeugt. Obwohl nicht alle Geheimnisse komplett vorhersehbar sind, fehlte mir irgendwas... irgendeine Überraschung oder besondere Dramatik. Daher gibt es „nur“ 4,5 Möhrchen.


Ich danke dem Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.


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