Samstag, 27. Februar 2016

Rezension: Thea Maron - Ich warte ganz allein auf dich

© bookshouse
Ich warte ganz allein auf dich

Autor: Thea Maron
erschienen August 2015
Verlag: bookshouse
ISBN: 9789963529995 (.epub)


romantische Stimmung hat mich leider nicht erreicht


Auf die Liebe seines Lebens zu hoffen, kann manchmal ein langer und mühsamer Prozess sein. Doch dann kann es auch passieren, dass man sie ganz unverhofft trifft, im wahrsten Sinne des Wortes. Linnea und Finn stoßen im Café mit den Köpfen zusammen – eine schmerzhafte Erfahrung mit schönen Auswirkungen.

Während Finn und Linnea auf die Liebe warten, habe ich leider die gesamte Zeit darauf gewartet, so richtig in die Geschichte hinein zu finden. Mich hat die Handlung nicht so richtig erreicht und daher auch nicht mitgenommen. Durch zahlreiche kurze Sätze wirkt es teilweise etwas stockend, was den Lesefluss unterbricht.
Die vielen Perspektivwechsel an sich haben mich nicht gestört. Es sorgt dafür, dass man von allen parallel laufenden Handlungen etwas mitbekommt und ein wenig mehr über die jeweilige Person erfährt. Einige Sprünge waren mir dann jedoch ein wenig zu hastig, ich fühlte mich eher wie rausgerissen, nicht wie neugierig gemacht, wie es in der anderen Passage weiter geht.
In einer Kurzgeschichte ist es zwar immer etwas schwierig, die Figuren gut kennen zu lernen, mir sind sie aber auch wirklich etwas zu blass geblieben, ein wenig mehr Tiefe hätte ich mir insgesamt schon gewünscht. Auch die Konversationen im Verlauf der Geschichte wirkten zeitweise eher holprig, als aufschlussreich. Es gibt im Buch romantische und gefühlvolle Momente, mich persönlich haben sie aber leider nicht so richtig erreicht, ich habe einfach keinen Zugang zu den Figuren gefunden.

Obwohl der Klappentext neugierig macht, konnte mich diese Kurzgeschichte leider nicht mitnehmen.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen