Montag, 27. April 2015

Rezension: Michael Suhr - Blutspur am Vesuv

© bookshouse
 Blutspur am Vesuv
 Autor: Michael Suhr
erschienen August 2013
Verlag: bookshouse
ISBN:  9789963521432  

gute Idee, ein wenig durchschaubar





Eine grausame Mordserie erschüttert Polizisten, Angehörige und Mitbürger. Alle sind ratlos, denn eine genaue Spur gibt es nicht. Ein kurzfristiger Urlaub in Italien soll dem Ermittler eine Ruhepause zum Kraft tanken geben, doch was dann passiert, damit hat wohl niemand gerechnet.


Der Stil der Kurzgeschichte hat mir gut gefallen. Man erfährt vom Ich-Erzähler wirklich nur das Nötigste, aber alles andere ist in dem Rahmen auch nicht wichtig. Man wird gleich mitgenommen, liest von den grausamen Morden, von der Brutalität, die der Täter an den Tag legt und bekommt Mitleid mit den Opfern und den Hinterbliebenen. Die Passagen sind sehr detailliert beschrieben, so dass man sich trotz der Kürze einen umfassenden Eindruck von dem Grund der Ermittlungsarbeiten machen kann.
Mir war recht schnell klar, worauf die Auflösung hinauslaufen wird, daher brauchte ich nicht so groß dem Ende entgegen fiebern. Es war aber trotzdem interessant, zu erfahren, wie es sich dann aufgeklärt hat.

Schöne Kurzgeschichte mit einer guten Idee, für mich ein wenig zu durchschaubar.


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