Sonntag, 8. März 2015

Rosita Hoppe Blogtour Tag 9 - Arbeit in einer kleinen Pension

Herzlich Willkommen zur neunten und damit auch letzten Station der Blogtour rund um die Bücher "Wenn es Liebe wird" und "Küsse am Meer" von Rosita Hoppe.



Die Blogtour läuft ja bereits seit dem 28. Februar und für alle, die vielleicht das eine oder andere Thema verpasst haben, gibt es hier noch mal eine Übersicht der teilnehmenden Blogs. Reinschauen lohnt sich, die Beiträge sind interessant und informativ.


Tag 1: 28.2. Buchvorstellung "Wenn es Liebe wird" bei Sabrina von Binchen's Bücherblog
Tag 2: 1.3. Rundgang mit Rosita Hoppe durch Hameln bei Silke von Siljas Bücherkiste
Tag 3: 2.3. Protagonistenvorstellung "Wenn es Liebe wird" mit Interview bei Bella von Bella's Life
Tag 4: 3.3. Arbeit eines Bildhauers und einer Galerie bei Monic von Winterteufel's Traumland
Tag 5: 4.3. Interview mit Rosita Hoppe bei Katja von Bunte Bücher Welt
Tag 6: 5.3. Buchvorstellung "Küsse am Meer" bei Sabrina von Binchen's Bücherblog
Tag 7: 6.3. Nordseeinsel Amrum bei Susanne
Tag 8: 7.3. Protagonistenvorstellung "Küsse am Meer" mit Interview bei Beate von BeatesLovelyBooks
Tag 9: 8.3. hier bei uns auf Bambinis Bücherzauber

Bei uns soll es heute um die Arbeit in kleinen Pensionen gehen. Jule, Paulines Freundin, betreibt in "Küsse am Meer" so eine kleine Pension auf der schönen Inseln Amrum. Sie hat sich gemeinsam mit ihrem Mann diesen Traum erfüllt. Doch leider bringt so ein Traum auch einiges an Arbeit mit.
Wir haben unseren Blogkürbis auf die Reise geschickt, um mal herauszufinden, welche Aufgaben bei Jule alles anfallen.

Damit so eine Pension überhaupt zu Gästen kommt, ist häufig schon etwas Arbeit erforderlich. Eine gute Homepage, Werbung in Reisebüros, Touristeninformationen und zu Beginn vielleicht auch kleine Gutschein- oder Preisaktionen, um erst einmal Gäste anzulocken. Denn ohne eine gute Auslastung wird das Überleben so eines kleinen Hauses schnell zur echten Herausforderung.

Damit unser Kürbis dann auch das richtige Zimmer im richtigen Zeitraum bekommt, ohne das es zu Überschneidungen oder Doppelbuchungen kommt, muss Jule eine
gute Buchführung haben. Genaue An- und Abreisedaten eintragen, die Uhrzeiten nicht vergessen, damit nichts schief geht. Zimmer hin und her schieben, um allen Anforderungen gerecht zu werden und jedem Gast eine optimale Urlaubszeit zu ermöglichen. Das ist manchmal vielleicht gar nicht so leicht, wenn noch jeder Gast irgendwelche Extrawünsche hat, die man möglichst erfüllen möchte. Hinzu kommen ja dann noch die ganzen E-Mails oder Telefonate, die bearbeitet werden wollen, um letzte Absprachen zu treffen und alles zu koordinieren. Besondres in der Hauptsaison können einem dort schon mal die Ohren und Finger glühen.

Der Kunde ist König! Das macht natürlich auch vor einer kleinen Pension nicht halt. Zwar sind die Ansprüche und Anforderungen vielleicht nicht ganz so hoch, wie in einem 4-Sterne Hotel, jedoch möchte der Gast zufriedenstellend versorgt werden. Ein paar Grundbedrüfnisse zu erfüllen, ist also schon erforderlich. Ein saubereres, aufgeräumtes Zimmer ist bei der Ankunft sehr wichtig, denn der erste Eindruck zählt. Zwischendurch, wenn die Gäste unterwegs sind, ist dann auch eine kleine Reinigung und zum Beispiel das Tauschen von Handtüchern nötig. Alles muss wieder auf Vordermann gebracht werden. Welcher Urlauber möchte schon selbst seinen Müll rausbringen oder Staubwischen? Alles alltägliche Dinge, die jeder zu Hause selbst macht und die häufig auch gar nicht so viel Zeit erfordern, aber im Urlaub? Da möchte man sich eben entspannen. Also muss jemand vom Hauspersonal ran, damit alle glücklich, zufrieden und entspannt sind. Naja, alle außer das Personal selbst.

Nach einer erholsamen Nacht kommt das erste große Hungerloch. Ein Frühstück ist selbst in kleinen Pensionen häufig mit enthalten, für alle anderen Mahlzeiten müssen die Gäste dann selbst sorgen. Doch auch ein kleines Frühstück erfordert Vorbreitungszeit und liebevolle Zubereitung. Nicht nur das Aufdecken und Bereitstellen von Geschirr, Marmelade, Wurst, Käse, Butter und Brot oder Brötchen ist für ein gutes Frühstück nötig. Gern wird auch ein wenig Obst, Gemüse oder ein Ei gesehen, um das Essen abwechslungsreich zu gestalten und auch schön fürs Auge zu machen.
Jule geht sehr auf die Wünsche ihrer Pensionsgäste ein und ermöglicht jedem zu seiner Aufstehzeit das Frühstück einzunehmen. Dies ist ein Vorteil bei einem kleinen Haus mit wenig Gästen. Wenn man sich vorstellen würde, im Hotel könnte jeder kommen, wie er mag? Das würde für Chaos sorgen. Einen Rahmen für die Frühstückszeit gibt es jedoch auch in kleinen Unterkünften, denn schließlich liegt noch mehr am Tag an. Zum Beispiel einkaufen, damit auch am nächsten Morgen wieder eine ausgewogene und frische Auswahl auf den Tisch kommt.

Neben den Zimmern sollte natürlich auch die Außenanlage gepflegt sein. Welke Blumen im Garten, wucherndes Unkraut oder kniehohes Gras machen nicht den besten Eindruck und laden nicht unbedingt zum Verweilen ein. Sonnenliegen, Sonnenschrime oder Ähnliches vor Ort zu haben, kann zusätzlich einen guten Eindruck machen.
Jule hat einen Schuppen mit Fahrrädern, da auf Amrum viele Wege sehr gut mit dem Rad zurück gelegt werden können. Ein schönes Angebot, das den Gästen Gepäck erspart und zusätzlich noch die Umwelt schont.

Da es in kleineren Pensionen häufig etwas familiärer zugeht, kommen vermutlich auch oft Fragen nach möglichen Ausflugszielen und Empfehlungen. Da ist es nicht schlecht, wenn man Flyer oder Plakate zu aktuellen Veranstaltungen und Attraktionen parat liegen hat. Die schönsten Ziele und Anlaufpunkte für Touristen sollte man auf jeden Fall kennen, möglichst aus eigener Erfahrung, damit man auch einen ehrlichen Rat geben kann. Natürlich kommen viele Gäste auch wegen der schönen Natur und ausgedehnten Strandspaziergängen nach Amrum, da könnte man als Pensionsbetreiber selbst schon fast ein wenig neidisch werden, weil einem selbst nicht mehr so viel Zeit bleibt, den Anblick zu genießen. Gute Kontakte zu Veranstaltungsorten, Buchhandlungen, Naturbühnen oder Ähnlichem bringen am Ende dann Vorteile für beide Seiten. Wer kann schon auf Werbung verzichten!?

Da kommt einiges an Aufgaben zusammen und trotzdem ist es noch nicht alles. Als wenn man mit den ganzen Buchungen und Abrechnungen nicht schon genug Papierwirtschaft hätte, kommt dann noch alle Versicherungen oben drauf, die abgeschlossen und verwaltet werden wollen.
Kleine Renovierungs- und Sanierungsarbeiten fallen auch immer mal wieder an, die dann möglichst gästeschonend durchgeführt werden müssen.
Da stellt man sich dann doch die Frage, wie viele Leute arbeiten in so einer Pension? Das variiert natürlich, je nachdem, wie viele Gästezimmer es gibt. Allerdings kann man wohl sagen, dass sich kleine Häuser auch nicht so unglaublich viele Angestellte leisten können. Die Arbeit verteilt sich dann häufig auf nur wenige Schultern, wodurch ein eingespieltes Team wichtig ist, in dem jeder weiß, was er wann zu tun hat. Nette Nachbarn, wie in Jules Fall, die dann mal vorbei kommen und den Rasen mähen, sind eine echte Hilfe, denn alles, was Jule nicht selbst machen oder organisieren muss, schafft ihr am Ende ein Minimum an Freizeit. So eine Pension zu leiten, ist wirklich harte Arbeit, viele Kleinigkeiten müssen zusammen passen, damit die Gäste sich wohl fühlen und wieder kommen.


Unser Kürbis war am Ende seiner Reise sehr zufrieden mit der Versorgung und Verpflegung. Zum Ausklang eines schönen Urlaubstages, macht er es sich auf dem gepflegeten Rasen hinter Jules Haus bequem, natürlich mit einem guten Buch.


Wie schaut es bei euch aus? Macht ihr gern Urlaub in kleinen Pensionen? Oder doch lieber in großen Hotels mit rundum Versorgung?!

Beantwortet diese Frage in einem Kommentar hier direkt unter dem Post bis heute Abend um 23.59 Uhr und springt damit in den Lostopf.

Natürlich verrate ich euch nun auch noch, was ihr gewinnen könnt:



Gewinnspielbedingungen:
Teilnahme ab 18
Keine Barauszahlung des Gewinns.
Kein Ersatz beim Verlust auf dem Postweg.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Persönliche Daten werden nur für das Gewinnspiel verwendet und anschließend wieder gelöscht. 

Kommentare:

  1. Sonjas Bücherecke8. März 2015 um 08:00

    Hallo und guten Morgen,

    wieder ein toller Beitrag. Ein zauberhaftes Foto. Bis jetzt haben wir immer nur Urlaub auf Campingplätzen gemacht mit dem eigenen Wohnwagen oder in gebuchten Mobilheimen. Heuer machen wir jedoch eine Städtereise und da übernachten wir dann mal in einem kleinen Hotel.

    Wünsche dir einen schönen Sonntag. War eine tolle Blogtour, schade, daß sie schon zu Ende ist.

    LG Sonja

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  2. Hallo und guten Tag,

    interessanter Beitrag und einem schönen Foto, dass Laune auf diesen Strand macht.

    Unsere Familie mag auch Strand, schätzt aber den rundum Versorgung eher der großen Hotels, weil es doch etwas lockerer zum Beispiel mit den Frühstücks oder Essenszeit daher geht.

    Schönen Sonntag..LG..Karin..

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  3. Guten Morgen!!! :D

    Ein toller Beitrag und tolle Infos.
    Ich muss sagen beides. Es kommt darauf an wo ich hin möchte und was ich machen möchte.

    Einen tollen Sonntag wünsche ich Dir und hinterlasse liebe Grüße Susanne von
    Bücher aus dem Feenbrunnen
    http://fantastikbooks.blogspot.de/

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  4. Hallo :-)

    Wundervoller Beitrag von Ihnen!

    Nun, ich mache lieber Urlaub in einer kleineren Pension. Da gibts auch hin und wieder einmal etwas Luxuriöseres, doch wohler fühle ich mich in einer kleinen Pension oder Hotel.

    Liebe Grüße :-)

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  5. Hallo :)

    Vielen Dank für diesen tollen Beitrag und das schöne Foto. Die Blogtour ist euch super gelungen und hat mir sehr gut gefallen! Schade, dass es nun schon der letzte Tag ist.

    Zu deiner Frage: Meistens bin ich in größeren Hotels, wobei das eher an meinen Reisezielen liegt. Ich mache sehr gerne Urlaub in den USA und in den Touristenorten findet man ja doch eher die großen Hotels. Wobei ich finde, dass kleine Pensionen durchaus ihre Vorteile haben! Die finde ich ebenfalls sehr schön.

    Liebe Grüße
    Katharina

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  6. Huhuuuuuuuuu,

    danke für den tollen Beitrag :D
    Wir waren schon einige male in kleinen Pensionen, da gehts richtig familiär ab, das hat mir persönlich
    richtig gut gefallen. 3 mal in Österreich, je 1 mal in Ungarn, Bayern, Insel Amrum und Wyk auf Föhr (da war ich aber als Kind in der Kur)

    Lieben Gruß, Yvonne
    yvonne.rauchbach@freenet.de

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  7. Vielen Dank für eure Teilnahme!
    Die glücklichen Gewinner sollten eigentlich alle per E-Mail benachrichtig worden sein, ich gebe dir Namen hier aber gern auch noch mal mit bekannt:

    Platz 1: lesen und mehr
    Platz 2: Zeljka Ilic
    Platz 3: Mimi

    Herzlichen Glückwunsch!

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