Montag, 9. März 2015

Rezension: Das schönste Glück ist selbstgemacht von Nadine Jessler

Das schönste Glück ist selbstgemacht

Autor: Nadine Jessler
erschienen Januar 2015
Verlag: Coppenrath
ISBN: 978-3-649-62042-6
© Coppenraht
habe mehr erwartet


Die Aufmachung des Buches ist ganz süß. Auf dem Cover befinden sich bereits einige der fertigen Kunstwerke sowie viele der benötigten Materialien. Der Verschluss des Buches ist originell.

Innen ist mir das Buch zu überladen. So befinden sich neben den sehr kurz gehaltenen Anleitungen und ggf. Bildchen für die Arbeitsschritte auf allen Seiten noch kleine Zitate zum Thema Glück und Leben. Teilweise finden sich auf einer Doppelseite bis zu 6 Zitate, die Kreatividee nimmt dabei nur einen sehr geringen Raum ein. Da die Sprüche jeweils noch farblich unterschiedlich gestaltet und mit verschiedensten Schriftarten formatiert sind, wirken die Seiten sehr unruhig und bunt. Die Zitate lenken von der eigentlichen Anleitung ab.

Das Buch verspricht 25 kreative Ideen für kleine Mitbringsel und Geschenke. Nun, einige Ideen sind ganz süß, andere könnten als Dekoration für ein Geschenk dienen, aber viele finde ich relativ unbrauchbar. Bemalte Steine, bemalte Dose, bemalte Erdnüsse - da würde ich lieber auf das Geschenk verzichten.

Ein paar Ideen werde ich auf jeden Fall probieren. Teilweise vielleicht auch abgewandelt. Die benötigten Materialien sind sehr unterschiedlich. Neben Haushaltsgegenständen wie Gläsern oder Korken kommen auch Blitzbeton oder Glasfarben zum Einsatz. Und nicht zu vergessen – man benötigt es für fast jedes Geschenk –  quietsch-buntes Washi Tape. Ich für meinen Teil muss erst mal herausfinden, was das eigentlich sein soll.
Die Anleitungen sind überwiegend verständlich formuliert, wobei viele ohnehin nur wenige Arbeitsschritte umfassen. Es empfiehlt sich, vor Beginn den Text genau zu lesen und sich sämtliche fett markierten Materialien zu notieren,  damit man wirklich alles beisammen hat. Eine extra Materialliste gibt es nicht.

Für mich hält das Buch leider nicht, was es verspricht. Vielleicht habe ich aber auch falsche Vorstellungen von Mitbringseln – bemalte Steine oder bunte Erdnüsse zählen halt eher nicht dazu – wenn dann nur als Beiwerk zur Dekoration für das eigentliche Geschenk. Einige Ideen, aber leider zu wenige, sind ganz niedlich und dienen als Anregung, etwas eigenes daraus zu machen. Die Aufmachung ist von außen top, aber innen zu überladen.


Vielen Dank an den Coppenrath-Verlag und Blogg dein Buch für das Rezensionsexemplar.

1 Kommentar:

  1. Ich war auch eher enttäuscht. Steine und Erdnüsse sind für mich leider auch keine Option, da hätte ich Angst, man würde sie mir an den Kopf werfen :D
    LG, Sandrina

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