Sonntag, 23. März 2014

Rezension: Mara Lang - Das Herz von Jandur

(c) Carlsen (Impress)
  Die Jandur-Saga, Band 2 
  Das Herz von Jandur
  Autor: Mara Lang
  erschienen März 2014
  Verlag: Carlsen (Impress)
  ISBN: 978-3-646-60018-6

Matteos spannende Reise geht weiter

Matteos spannende Reise geht in die nächste und finale Runde. Nachdem er im ersten Band „Der Puls von Jandur“ schon viele Abenteuer erlebt hat, bemüht er sich nun, ein möglichst normales und unauffälliges Leben zu führen. Doch der Versuch, die Zeit in Jandur und die dort lebenden Personen zu vergessen, scheitert immer wieder. Matteos Herz hängt an dieser Welt und besonders an Lith. Ein Jahr nach seiner Rückkehr gerät Matteo nun ins Visier einer Verbrecherbande, die eine bisher unbekannte Verbindung nach Jandur hat. Es ist Zeit zu handeln und sich seinem Schicksal zu stellen.

Im Buch trifft man sowohl auf viele bereits bekannte, teilweise liebgewonnene, als auch auf neue, zum Teil böse Charaktere, die gemeinsam eine vielfältige Mischung ergeben. Einige Zusammentreffen sorgen sogar für ziemliche Reiberein, Beulen und gebrochene Nasen.
Matteo entwickelt sich in diesem Band weiter und muss über sich hinauswachsen, um sich der anstehenden Herausforderung zu stellen. Dabei steht ihm jedoch nicht nur der Kampf gegen Dylora, sondern auch der gegen seinen geteilte Seele bevor. Stark geprägt durch die Vergangenheit fällt es ihm häufig schwer, sich auf seine Aufgaben zu konzentrieren und alles Belastende hinter sich zu lassen.
Besonders gut gefällt mir Matteo in der Verbindung mit Lith. Die beiden sind häufig eine ziemlich explosive, manchmal auch witzige Mischung. Es gibt Streit und Raufereien, dabei kommen sie sich allerdings auch wieder näher. Lith habe ich sehr lieb gewonnen. Sie ist sehr vielseitig und präsentiert in diesem Buch noch einmal ganz andere Seiten, als man bereits aus dem ersten Band kannte.

Der Schreibstil von Mara Lang ist, wie auch schon im ersten Band, sehr angenehm und bildhaft. Kleinere Rückblenden und Zusammenfassungen helfen dabei, sich an die ersten Abenteuer in Jandur zu erinnern und die Zusammenhänge wieder herzustellen. Sehr schön finde ich die Rückkehr ins geheimnisvolle Jandur. Die mystischen Wesen, gepaart mit der mittelalterlichen Lebensweise und dem  herrschenden Krieg, sorgen für viel Spannung und Vielfalt.
Die Mischung aus Aktion, Abenteuer und Gefühl ist gelungen und bringt viel Abwechslung mit sich. Immer wieder gibt es kleine Überraschungen, die das Blatt wenden und für neue Probleme und Herausforderungen sorgen. Das Ende der Dilogie rundet die Geschichte ab und lässt mich sehr zufrieden zurück.


   

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