Mittwoch, 1. Januar 2014

Rezension: Lissa Price - Starters

(c) Piper 
  Starters
  Starters-Enders 1
  Autor: Lissa Price
  erschienen März 2012
  Verlag: Piper
  ISBN: 978-3-492-70263-8

spannende Zukunftsvision

Callie versucht nach dem Verlust ihrer Eltern für ihren kleinen Bruder Tyler da zu sein und das Leben so angenehm zu machen, wie das auf der Straße eben möglich ist. Ohne finanzielle Mittel und ein halbwegs sicheres Dach über dem Kopf gestaltet sich das jedoch eher schwierig. Die einzige Chance an Geld zu gelangen, scheint die Body Bank zu sein.
Das Institut bietet den Endern an, junge Körper zu mieten um noch einmal Dinge zu erleben, die sie aufgrund ihres eigenen, hohen Alters nicht mehr selbst bewerkstelligen können. Doch die Technik scheint noch nicht komplett ausgereift zu sein – Callies dritte Buchung läuft schief. Eigentlich sollte sie noch schlafen, doch plötzlich ist sie zurück in ihrem Körper, in einem fremden Leben. Die 16-jährige findet ungeheuerliche Dinge heraus, die ihre Mieterin mit ihr vor hatte. Kann sie sich irgendwie aus ihrer misslichen Situation befreien? Und was passiert während ihres „Jobs“ mit dem 7-jährigen Tyler?

Starters, Marshals, Renegaten und Ender sind die Bewohner der Zukunft, am Anfang waren diese Namen noch etwas verwirrend, aber man hat sich dann schnell rein gefunden. Hilfreich war dabei auch, dass die Personengruppen so verschieden sind und man sie nicht verwechseln kann. Interessant war auch, wie die Gruppen zueinander stehen und welche Konflikte es gibt, obwohl eigentlich alle durch den Krieg stark betroffen sind.

Der Text ist sehr angenehm geschrieben und die Sprache gut verständlich. Durch die Ich-Perspektive von Callie bekommt man sehr intensive Einblicke in die Geschehnisse und ihre Gedanken, Bedenken und Gefühle.
Besonders auffällig ist, dass die Ender und Starter sich sehr verschieden ausdrücken, was bei den Mietverhältnissen manchmal zur Verwirrung in der Umgebung führt. Die jungen Starter sind vom Kampf ums nackte Überleben gekennzeichnet, immer auf der Flucht vor den Marshals, die sie in Heime stecken wollen. Die teilweise über 150 Jahre alten Ender leben im Luxus und denken oft nicht mal daran, wie schlecht es denen geht, die im Krieg alle Verwandten verloren haben.

Beim Lesen gingen mir schon einige Gedanken durch den Kopf. Wird es in der Zukunft vielleicht wirklich möglich sein, die Körper zu tauschen? Organtransplantationen gibt es ja schon – vielleicht auch irgendwann Gehirnaustausch? Wie fühlt es sich wohl an, im Körper eines anderen zu stecken?

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es ist sehr spannend geschrieben und durch die Verstrickung der verschiedenen Personen wollte man unbedingt wissen, wie es weitergeht und wie sich am Ende alles auflöst.



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Kommentare:

  1. Huhu,
    sehr schöne Rezi :)
    Das Buch subt auch schon ewig bei mir rum... wird zeit das ich es ma lese...

    LG ♥

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  2. Noch eine positive Rezi zum Buch!

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  3. Mir hat das Buch auch super gut gefallen! Toll, dass wir einer Meinung sind ;)

    Liebe Grüße
    Mila

    P.S.: Das ist jetzt der Kommentar für das Gewinnspiel beim Bloggeburtstag. Ich habe ausversehen das Formular schon abgeschickt, bevor ich mit meiner E-Mail-Adresse fertig war :/. Ich schreib die einfach hier: dashausderbuntenbuecher@gmail.com

    Alles, alles Liebe noch zu eurem Geburtstag ;)

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