Mittwoch, 1. Januar 2014

Rezension: Stephanie Madea - Lyon A.M.O.R

(c) Sieben-Verlag
 Lyon A.M.O.R 01
 Autor: Stephanie Madea
 erschienen Oktober 2012
 Verlag: Sieben-Verlag
 ISBN: 978-3-864430-87-9

Lyon Salassar schloss vor 500 Jahren einen Pakt mit dem Feind, ein geheimes Abkommen, von dem niemand wissen sollte, welches jedoch den Krieg zwischen den Vampirrassen endgültig beilegen sollte. Das Sterben musste ein Ende haben, nachdem alle diplomatischen Versuche gescheitert waren. Als der König der Amorphen jedoch erfährt, dass die Magycen das Morden nicht gestoppt haben und seine eigene Rasse dem Aussterben nah ist, gerät sein Eid ins Wanken und eine spannende Suche nach der Wahrheit beginnt.
Adina Cyburn ist Ärztin, als sie plötzlich Veränderungen spürt, die ihr übernatürlich und unmenschlich erscheinen. Sie weiß nicht, was vorgeht und kann die Begegnung mit Lyon lange Zeit nicht einordnen. Zu Beginn des Buches ahnt sie noch nicht, was auf sie zukommt, welch bindendes Glied sie darstellen könnte und wie dramatisch sich ihr Leben wandelt.

Die beiden Protagonisten waren mir sehr sympathisch, sie sind beide verschlossen, geben nur von sich preis, was wirklich nötig ist und bewahren sich ihre Geheimnisse so gut es geht. Umso schöner war es dann im Verlauf des Buches zu erleben, wie das Eis bricht und ein Spiel aus Abweisung und erotischer Anziehung beginnt, wer dieses Spiel für sich gewinnt wird natürlich nicht verraten.

Sehr gut gefallen hat mir der Perspektivwechsel. Die gesamte Geschichte wird von einer dritten Person erzählt, jedoch steht immer mal wieder eine andere Person im Mittelpunkt der Betrachtung. Neben Adina und Lyon gab es auch noch eine ganze Reihe anderer, wichtiger Personen bzw. Vampire, jeder mit seiner ganz eigenen Aufgabe und einem speziellen Charakter. Die Mischung hat mir sehr gut gefallen, es blieb abwechslungsreich und die Charaktere waren oft nicht gleich durchschaubar. Dadurch wurde viel Spannung erhalten und das Ende der Situation war lange Zeit offen.
Neben den kämpferischen und leicht blutigen Szenen gab es auch allerhand anregend-erotische Situationen und tiefgreifende Bindungen aus Freundschaft und Liebe. Diese Kombination fand ich sehr interessant und hat immer Lust gemacht weiterzulesen. Es ging einfach nicht nur um die Feindschaft oder um die Entwicklung von Liebe, es standen beide Komponenten im Mittelpunkt und ich hab als Leser richtig mit gefiebert.

Am Ende von „Lyon A.M.O.R“ bleiben noch einige Fragen offen, die die Vorfreude auf Band zwei der Reihe erhöhen, insgesamt fand ich, war es jedoch ein gelungener Schluss, der den Leser nicht mitten im Geschehen stehen lässt. Einige Passagen sind abgeschlossen, andere können und müssen weitergeführt werden. Für mich ein gelungenes Buch!



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