Mittwoch, 1. Januar 2014

Rezension: Patricia Schröder - Meerestosen

(c) Coppenrath-Verlag
Meerestosen
Autor: Patricia Schröder
erschienen Juni 2013
Verlag: Coppenrath
ISBN: 978-3-649-60321-4

Der Abschluss der Meeressage ist da und bringt die Geschichte um Elodie, Gordian und ihre Freunde und Familien zu einem Abschluss. Damit man der Handlung gut folgen kann und die Zusammenhänge versteht, empfiehlt es sich, die ersten beiden Bände „Meeresflüstern“ und „Meeresrauchen“ im Vorfeld zu lesen.
Elodie und Gordian haben schon einige Höhen und Tiefen überwunden, nun steht jedoch die größte Herausforderung für die beiden Verliebten an. Sie erkennen, dass ihre Bestimmung sie nicht zusammenführt und sich ihre Wege trennen müssen, wenn sie Erfolg haben wollen. Kein leichter Schritt, der Elodies Mut und ihre Zuversicht stark ins Wanken bringt. Wird sie trotzdem die Kraft aufbringen, für die Zukunft des Meeres und der Menschen zu kämpfen?

„Meerestosen“ hält für den Leser noch einige Überraschungen bereit. Man bekommt einen noch intensiveren Einblick in die Verbindungen und Verwandtschaftsbeziehungen der Meeres- und Landbewohner. Viele offene Fragen werden geklärt, bereits geklärt geglaubte werden wieder neu aufgerollt und immer wieder gibt es Neues zu entdecken. Mit dabei sind wieder viele der liebgewonnenen Charaktere aus den vorherigen Büchern, es ist allerdings auch Platz für neue Personen bzw. Nixe, die die Runde noch einmal ordentlich aufmischen. Die Vielfalt der Charaktere hat mir sehr gut gefallen, auch wenn man nicht alle tiefgründig kennen gelernt hat, konnten doch die meisten ihre persönlichen Macken, Ecken und Kanten mit einbringen.

Die Ich-Perspektive von Elodie gab es bereits in den anderen Teilen und auch hier hat sie mir wieder sehr gut gefallen. Es macht das Buch sehr persönlich und man lernt Elodie von ganz unterschiedlichen Seiten kennen, taucht tief in ihre Gedanken- und Gefühlswelt ein und versteht sie dadurch manchmal besser, als ihre Umgebung. In diesem Buch hat man Elodie auch noch einmal von anderen Seiten kennengelernt, sie hat sich entwickelt und ist reifer geworden.
Der Schreibstil insgesamt hat mir gut gefallen, es liest sich sehr flüssig, die Sprache ist angenehm und dem Alter der Protagonisten und ihrer Positionen angepasst.

Besonders gelungen ist auch wieder das Cover. Das Farbspiel und die Verzierungen sind einfach klasse. So ist das Buch nicht nur ein Lesegenuss sondern auch noch ein richtiger Hingucker.

Das Ende der Trilogie hat mich angesprochen und zufrieden gestimmt. Sehr schön fand ich die Idee dem Leser auch noch zu präsentieren, was aus den Nebencharakteren geworden ist und wie ihr Leben inzwischen ausschaut. So wird man mit einem guten Gefühl in die Realität entlassen.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen