Mittwoch, 1. Januar 2014

Rezension: Im Land der weiten Fjorde von Chstine Kabus

Im Land der weiten Fjorde

Autor: Christine Kabus
erschienen März 2013
Verlag: Bastei Lübbe
ISBN: 978-3-8414-2169-2
 © Bastei Lübbe
bewegende Familiengeschichte mit tollen Naturbeschreibungen

Nach dem Tod ihrer Eltern erfährt Lisa, dass ihre Mutter als Kind adoptiert wurde. Ein altes Medallon weist auf eine Vergangenheit in Norwegen hin. Unter Vortäuschung falscher Tatsachen macht sich Lisa auf die Suche nach ihrer wahren Herkunft und findet sich inmitten der idyllischen norwegischen Fjordlandschaft wieder...

"Im Land der weiten Fjorde" schildert die Geschichte von Lisa und ihrer Großmutter Mari. Abwechselnd wird aus den verschiedenen Zeiten, 1940 und 2010, berichtet, sodass sich nach und nach die Ereignisse zusammenfügen. Interessant ist dabei, dass man durch Lisas Nachforschungne bereits Details erfährt, die in der Vergangenheit noch bevorstehen, und man neugierig bleiben muss, was genau passieren wird.

Die Geschichte ich spannend und vor allem gefühlvoll. In beiden Erzählsträngen erhält der Leser tiefe Einblicke in die Gefühls- und Gedankenwelt der beiden Protagonistinen.

Christina Kabus überzeugt mit ihren flüssigen, bildhaften Schreibstil, der einen zum Träumen bringt. Auch wenn man noch nicht in Norwegen war, wird man nach der Lektüre dorthin reisen wollen. Die Naturbeschreibungen sind sehr anschaulich und damit gut vorstellbar.

Besonders dramatisch sind zudem die Kriegsbeschreibungen, die ein eindrucksvolles Bild vom Leben und Leiden der Menschen zu dieser Zeit geben und den Leser anhand Maris Schicksal das Kriegsgeschehen miterleben lassen.

"Im Land der weiten Fjorde" ist ein lesenswertes Debüt für alle, die sich für Familiengeschichten und Kriegsbeschreibungen interessieren und sich in die traumhaften Weiten Norwegens entführen lassen wollen.



1 Kommentar:

  1. Eines der besten Bücher,die ich in der letzten Zeit gelesen habe.

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