Mittwoch, 1. Januar 2014

Rezension: Annette Weber - Himmlisch verliebt


(c) Carlsen-Verlag
 Himmlisch verliebt 
 Autor: Annette Weber
 erschienen September 2013
 Verlag: Carlsen (Impress)
 ISBN: 978-3-646-60007-0



Lilith ist einer von vielen Engeln, die mit der Aufgabe betraut wurden, auf einen Menschen aufzupassen. Klingt ganz einfach? Ist es jedoch nicht. Elias ist Lilith Schützling und weckt in ihr mehr als die normalen Gefühle, die sie beim beschützen haben darf. Ein Engel in der Menschenwelt- ob das gutgehen könnte? Lasst euch überraschen.

Elias ist ein ziemlicher Computerfreak und beschäftigt sich fast ausschließlich mit seinen Spielen. Jagt von einer virtuellen Welt in die nächste und vergisst dabei völlig, dass es auch noch Pflichten im realen Leben gibt. Als er von der Welt der Engel und von Lilith erfährt, stürzt er sich in die nächste mystische Welt, die es nun zu erkunden gibt. Dabei warten noch ungeahnte Probleme auf ihn.
Lilith ist als Schutzengel noch unerfahren und bekommt das erste Mal die Chance auf einen Menschen aufzupassen. So schwierig, wie es sich gestaltet, hätte sie das Ganze vermutlich auch nicht erwartet.

Der Schreibstil an sich hat mir gut gefallen. Ich konnte der Geschichte folgen, die Gedanken und Gefühle der Protagonisten wurden dargestellt und haben es einfacher gemacht, ihre Handlungen und Haltungen zu verstehen. Zwischenzeitlich haben mich allerdings die zeitlichen Abläufe ein wenig irritiert, da nicht immer ganz erkennbar war, wie viel Zeit zwischen den Passagen vergangen ist. An einigen Stellen hätte man aus der Handlung und den Protagonisten vielleicht noch mehr rausholen können, denn das Potenzial ist in jedem Fall da.
Gut gefallen hat mir, dass Elias und Lilith im Verlauf der Geschichte eine Entwicklung beginnen. Sie werden Stück für Stück reifer, wachsen mit ihren Aufgaben und übernehmen Verantwortung. Ich hätte gern noch mehr von den beiden und auch den anderen Personen im Buch erfahren, um mir ein noch genaueres Bild zu machen. Für mich hätte der himmlische Ausflug gern etwas länger sein können, denn die Grundidee hinter der Geschichte ist wirklich super.




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