Mittwoch, 1. Januar 2014

Rezension: Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit von Veronica Roth

 Die Bestimmung -
 Tödliche Wahrheit, Band 2
 Autor: Veronica Roth
 erschienen Dezember 2012
 Verlag: cbt
 ISBN: 978-3-570-16156-2

(c) cbt

steht Band 1 in nichts nach

 
– inhaltliche Spoiler zu Band 1 –

Kurz nach dem von den Ken gesteuerten Angriff der Ferox auf die Altruan, bei dem auch Tris’ Eltern starben, sind Tris und Four auf dem Weg, um bei den Amite Unterschlupf zu suchen. Doch der Frieden währt nicht lange, denn die zwei werden verfolgt. Eine ereignisreiche Flucht beginnt, bei der sich Tris entscheiden muss, auf welcher Seite sie steht...

Die Handlung setzt nahtlos an die Ereignisse des Vorgängerbandes an. Man ist direkt wieder mitten drin, keine lange ruhige Einleitung, sondern die bestehenden Konflikte und Probleme werden fortgeführt. Kleine Rückblenden rufen die Zusammenhänge in Erinnerung, es bietet sich aber nicht an, das Buch zu lesen, ohne den Vorgänger zu kennen.

Die Handlung ist wieder absolut spannend. Wie schon im ersten Band haben Tris und Four erneut viele Hindernisse zu überwinden und Gegner zu besiegen. Aufgrund der vielen actionreichen Szenen gibt es nur wenige ruhige Minuten für die zwei Verliebten, die zudem aufgrund unterschiedlicher Ansichten immer wieder aneinander geraten. Gegenseitiges Vertrauen und Verrat spielen insgesamt in diesem Band eine große Rolle, denn nicht immer kann man seinen Bauchgefühl, wer zu den Freunden und wer zu den Feinden gehört, trauen. Manche täuschen einen, andere wechseln die Seiten, sodass es zu vielen überraschenden Wendungen und sehr dramatischen Ereignissen kommt.

Erzählt wird wieder in der einfühlsamen, anschaulichen Perspektive von Tris, die zwar tiefe Einblicke in ihre Gedanken bietet, aber natürlich auch ein eingeschränktes Bild von der Situation darstellt. Gern wüsste man manchmal, was andere Figuren – vor allem die Gegner – gerade so treiben.

Das Ende ist nicht völlig überraschend, erzeugt aber bereits unglaublich viel Spannung und Konfliktpotential für den Trilogieabschluss.

Fazit:

Tödliche Wahrheit steht dem Vorgänger in nichts nach. Roth überzeugt erneut mit facettenreichen Charakteren, einer sehr ereignisreichen Story und vielen Überraschungen. Auch die action- und gewaltreichen Szenen, die im Kontrast zu den gefühlvollen Momenten der Zweisamkeit stehen, gibt es wieder und sorgen für Verluste auf allen Seiten.

  

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